Bretagne-Tipp

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Bretagne aktuell

Nachrichten aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Tourismus

Hier finden Sie in lockeren Zeitabständen News zu dem, was als Hintergrundinformation für den Bretagne-Urlaub in Frankreichs äußerstem Westen interessant sein könnte. Weiteres Aktuelles finden Sie im Bretagne-Tipp bei den Bretagne Events.

Radfahren in der Bretagne wird noch grüner

21. Mai 2016

Dieser Tage werden die Radwege in der Bretagne durch eine weitere, auch für den Bretagne-Urlaub attraktive grüne Route bereichert. Dann wird der Fahrradweg von Roscoff nach Concarneau eingeweiht, von seinen 147 km sind 94 km mit dem grünen Label "Voies Vertes" gekennzeichnet. Die in ganz Frankreich ausgewiesenen grünen Routen nutzen kleine Sträßchen, alte Bahntrassen oder die ehemaligen Treidelpfade von Kanälen und versprechen landschaftlich besonders reizvolle und vor allem autofreie Wege. Davon können nicht nur Radfahrer, sondern auch Wanderer oder Reiter profitieren.

Wie sicher ist eine Bretagne-Reise?

26. März 2016

Nach den terroristischen Attentaten von Paris und Brüssel mag man sich fragen, wie es um die Reisesicherheit in der Bretagne bestellt ist. Das deutsche Auswärtige Amt betont: „Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering“ (1). Ist es etwa sicherer, daheim im häuslichen Umfeld zu bleiben als einen Frankreich-Urlaub in die Bretagne zu unternehmen? Auch wenn Reisende sich der Gefährdung durch den Terrorismus bewusst sein müssen (→ Sicherheitshinweise Frankreich-Reise), ist die Angst davor vor allem eine Reaktion auf die so hautnahen, aktuellen Ereignisse. Lernen wir mit der Angst umzugehen, so dass sie nicht das hohe Gut der Reisefreiheit in Frage stellt.

Für einen sicheren Bretagne-Urlaub sprechen sogar noch einige besondere Gründe, die auf der Seite Bretagne Reisesicherheit erläutert sind.

Neueröffnung des Kunstmuseums von Pont-Aven

23. März 2016

Nun können viele hochgeschätzte Werke der Maler der Schule von Pont-Aven wieder betrachtet werden. Nach drei Jahren Bauzeit öffnet das neue Museum von Pont-Aven in der Bretagne seine Tore. Die Kunst rund um Gauguin, die den kleinen beschaulichen Ort an der Atlantikküste nicht erst seit dem ersten Bretagne-Krimi von Bannalec berühmt gemacht hat, wird nun auf einer mehr als doppelt so großen Fläche präsentiert. Gefeiert wird dieses freudige Ereignis mit der Sonderausstellung "Die Rouarts - vom Impressionismus zum magischen Realismus". Die Werke von Henri Rouart (geboren 1833) sowie seines Sohnes Ernest und seines Enkels Augustin (gestorben 1997) werden vom 26. März bis zum 18. September 2016 gezeigt.

Die Bretagne wird immer beliebter

22. Dezember 2015

Die Zahlen der Saison 2015 sind veröffentlicht. Liegt es am milden Klima der Bretagne? An ihren tollen Stränden, ihrer einzigartigen Natur und Umwelt, ihren Sehenswürdigkeiten, ihrer authentischen Kultur? Der Tourismus in der Bretagne kann im Jahr 2015 mit einer Steigerung von 6,1 % auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, von der vor allem die Küstenregion profitiert.

Die Bretonen haben die Wahl

13. Dezember 2015

Ein wenig flackert es wieder auf, dieses traditionell linke Wahlverhalten der Bretonen (→ Mai 2014). Zumindest gehört die Bretagne zu den 5 Regionen Frankreichs, in denen die Linken bei den aktuellen Regionalwahlen ("élections régionales") die Mehrheit errungen haben. Von den - gemäß der am 1.1.2016 in Kraft tretenden französischen Territorialreform - übrigen 8 Regionen des französischen Mutterlandes werden sieben rechts-konservativ. Auf Korsika gewinnen die Regionalisten. Der rechts-nationale Front National (FN) erobert keine Region, ist aber weiter auf dem Vormarsch. Die Stimmenverhältnisse:

Frankreich: die Rechten 40,24 %, die Linken 32,12 %, der FN 27,10 %,
Bretagne: die Linken 51,41 %, die Rechten 29,72 %, der FN 18,87 %.

Regionalwahl Frankreich 2015
Bildquelle: Superbenjamin Wikimedia Commons

Die wichtigste Partei der Rechten sind die Republikaner (Les Républicains, ehemals UMP) um Nicolas Sarkozy, und bei den Linken die den Staat zur Zeit regierenden Sozialisten (Le Parti socialiste, kurz PS) um François Hollande. Der FN wird von Marine Le Pen angeführt. Das große Ziel, auf das nun alle hinarbeiten, ist die Präsidentschaftswahl ("la présidentielle") 2017.

Neugliederung der Bretagne

5. Mai 2015

Der bretonische Tourismusverband hat die Bretagne als Reiseregion neu gegliedert. Nicht staatliche Verwaltungsgrenzen, sondern touristische Gesichtspunkte sind dafür maßgebend, dass die Bretagne nun in zehn "destinations" eingeteilt ist, in zehn charakteristische, sich voneinander unterscheidbare "Reisegegenden". Sie strukturieren von nun an das touristische Informations- und Serviceangebot. Dabei wird wie selbstverständlich das Département Loire-et-Atlantique mit einbezogen, von dem sich so viele Bretonen wünschen, dass es wieder zur Verwaltungsregion der Bretagne gehören soll (→ November 2014). Ebenso gehört der Mont-St-Michel dazu, den ja bedauerlicherweise die Normannen für sich reklamieren dürfen. Mehr Informationen zu den neu strukturierten Reisegegenden → Bretagne Tourismus Reiseziele

Die historische Bretagne in weiter Zukunft

20. November 2014

Die Bretonen setzen sich seit einem Jahr wieder verstärkt dafür ein, die Bretagne auf ihre ursprüngliche Größe zu erweitern (→ April 2014). Nun ist deutlich geworden, dass eine Rückkehr zur historischen Bretagne in absehbarer Zeit sehr unwahrscheinlich ist. Der Antrag, den Wechsel eines Départements (in diesem Fall Loire-Atlantique, vgl. Bretagne-Info) zur benachbarten Region (in diesem Fall die Bretagne) zu erleichtern, wurde heute von der französischen Nationalversammlung abgelehnt. Zwar geht es immer noch, aber letztlich muss der Regionalrat der betroffenen Region (in diesem Fall Pays de la Loire) mit einer Mehrheit von 3/5 dafür sein. Das sei, als wenn man für eine Scheidung die Erlaubnis seiner Schwiegermutter bräuchte, lautet ein Kommentar. Ob die Bretonen das schaffen? Oder ob sie nun ein Referendum fordern? Die keltischen Brüder in Schottland haben es ja vorgemacht, wenn auch unter anderen Voraussetzungen und mit völlig anderem Ziel.

Bretagne Traumhafen und Ökologistik

4. November 2014

Die Bretagne soll den Hafen bekommen, von dem sie schon lange träumt. Die Region investiert kräftig in den Hafen von Brest. Die Fahrrinnen sollen so vertieft werden, dass hier die größten Schiffe anlegen können. 90.000 t dürfen sie dann haben. Außerdem werden durch Trockenlegung von Poldern zusätzliche Hafenflächen geschaffen, einerseits für die Schifffahrtsindustrie, andererseits für die Akteure der erneuerbaren Energien auf dem Meer. 220 Millionen Euro soll die Baustelle bis 2020 verschlingen, für die Bretagne ein großes Projekt.

Demgegenüber sind die neuesten News aus Douarnenez, der Stadt der Sardinenfischer im südlichen Finistère, sehr beschaulich. Im Hafen kam eine Ladung von 30 Hektolitern an, also ungefähr 3 t schwer. Es handelt sich um englisches Bier, das nun umgehend in der Bretagne ausgeschenkt wird. Diese Nachricht ist nicht der Rede wert? Auch nicht, wenn es Bio-Ale ist, das seinen Weg emissionsfrei in die Bretagne gefunden hat, mit einem Segelschiff? Die "Tres Hombres", das einzige ganz ohne Motorkraft betriebene Frachtschiff der Welt kann 35 t an Ladung transportieren. Sie verkehrt zwischen Europa, den Atlantikinseln, der Karibik und Amerika, und auch die Bretagne ist dabei. In Douarnenez kommen nun 12 Fässer mit je 225 Litern französischen Weins an Bord. Das kostbare Nass soll auf der monatelangen Fahrt über den Atlantik reifen und einen einzigartigen Charakter entwickeln.

Insel-Bewohner machen gegen Fahrpreiserhöhungen mobil

12. Oktober 2014

Dass die Streik- und Demonstrations-Bereitschaft in der Bretagne gelinde gesagt mindestens so ausgeprägt ist wie in ganz Frankreich, das ist ja ein laufendes Thema im Bretagne-Tipp (s.u.). Aktuell macht aber keine von Gewerkschaften vertretene Berufsgruppe auf sich aufmerksam. Es sind vielmehr die Einwohner der Bretagne-Inseln des Morbihan, insbesondere der beiden großen Inseln Belle-Île-en-Mer und Île-de-Groix, die gegen geplante Fahrpreiserhöhungen bei den Fährverbindungen zu den Inseln protestieren. So reisten sie letzte Woche fast komplett aufs Festland, um sich bei der Départements-Regierung in Vannes Gehör zu verschaffen. Geschäfte auf den Inseln blieben geschlossen, Inselorte wirkten verwaist. "Bateau trop cher, îles en colère" (Boote zu teuer, Inseln in Wut) ist ihr Slogan. Und sie haben sogleich ein die Bewegung zusammenschweißendes Erkennungszeichen gefunden. Naheliegend, dass es aktuell keine roten Mützen, sondern gelbe Öljacken sind - "cirés jaunes", wie die Franzosen ihre Friesennerze nennen.

Vindilis Fähre Quiberon - Belle-Île en Mer

Die Vindilis - im Sommer im Hafen von Quiberon

Gestern nun - so die neuesten News - besetzten zig Inselbewohner von Groix ihre Fähre und hinderten sie, an Sitzen angekettet, bis heute Nachmittag an der Rückfahrt zum Festland. Währenddessen arbeitete Belle-Île mit einer anderen Strategie. Nachdem die Passagiere gestern Abend von Bord gegangen waren, ließen sie die Fähre zunächst nicht über Nacht in ihrem Hafen ankern. Bis Mitternacht musste die "Vindilis" vor dem Hafen der Insel Runden drehen. Am Dienstag treffen sich die Bürgermeister der Insel-Gemeinden des Morbihan mit dem französischen Verkehrsminister wegen der Fährtarife. So geht elementare Demokratie, bei der die französischen Minister keine Gefahr laufen, die Bretagne zu übersehen.

Da die Fähren im Jahresdurchschnitt nur mit 28 % ausgelastet sind, muss ein großes Defizit ausgeglichen werden. Geplante Maßnahmen sind die Reduzierung der Anzahl der täglichen Überfahrten, Streichung der Sonderpreise für die Bewohner des Morbihan, Fahrpreiserhöhungen bei den Sondertarifen für Inselbewohner mit Zweitwohnsitz und für die Kinder der Inselbewohner sowie deutliche Preiserhöhungen für Warentransporte. Kann da das ohnehin sehr teure Insel-Leben bezahlbar bleiben, von den Lebensmitteln bis zum Besuch von Behörden, Ärzten oder Schulen auf dem Festland?

Gemüsebauern in Rage

September 2014

Die letzten Jahrzehnte sind voller Beispiele, dass die Gemüsebauern der Bretagne lauthals und mit viel Gemüse auf den Straßen auf sich aufmerksam machten, sobald sie ihre Existenz bedroht sahen (→ Blumenkohlkrieg und Rotmützen). Wegen ihrer als unhaltbar angesehenen wirtschaftlichen Lage rückten nun die Erbosten am 20. September mit mehr als hundert Traktoren aus weiten Teilen des Nord-Finistères in ihrer Verwaltungsstadt Morlaix an und entluden an verschiedenen Stellen Unmengen von Artischocken, Kartoffeln oder Mist. Selbst die Nationalstraße N12 an der Brücke von Morlaix war bis zum Abend unpassierbar. Einige wenige setzten sogar ein Finanzamt und eine Sozialversicherung in Brand.

Die Bauern fühlen sich von den Steuern und Sozialabgaben erdrückt, während sie immer weniger verdienen. Ein Gemüsebauer erklärt stellvertretend für viele anderen, dass er seit 1985 tätig sei, er aber niemals eine so grauenvolle Landwirtschaftskrise wie die aktuelle erlebt habe. "Wir arbeiten 80 Stunden pro Woche für noch nicht einmal den Mindestlohn" (Quelle: Le Télégramme). Die Ursachen für die Existenzbedrohung der Bauern sind vielfältig. Die hohen Steuern und Sozialabgaben (auch für ihre Helfer) bewirken eine geringe Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Raum. Hinzu kommen die Wirtschafts-Sanktionen der EU gegenüber Russland, wodurch beispielsweise deutsche landwirtschaftliche Erzeugnisse verstärkt in Frankreich angeboten werden. Vielleicht war sogar das für den Bretagne-Tourismus so willkommene gute Wetter - ein sehr milder Winter und ein heißer Juni - das Zünglein an der Waage, da es die Erträge der Landwirtschaft gemindert hat.

Die Bretonen sind Kunstliebhaber

Juli 2014

Überall Kunst - wohin man auch schaut. Ein Sommer in der Bretagne voller Ausstellungen, und nicht nur wegen des Tourismus. Der Trend heißt Dezentralisation, die Kunst sagt sich mehr von Paris los und ist in der Bretagne gern gesehen. Denn die Bretonen werden mit unter den Besuchern sein. So stellten sie letztes Jahr bei der großen Miro-Ausstellung der Fondation Leclerc in Landerneau 60 % der Betrachter. "Die Bretonen haben ein wirkliches Verlangen nach Kultur. Sie fahren für die Kunst genauso gerne, wie sie es für die Musik machen" (1). Eine gewichtige Aussage, wenn man bedenkt, wie intensiv die Bretonen ihre bretonische Musik und ihre ungewöhnlichen Tanzfeste pflegen. Und was ist in der Bretagne aktuell zu sehen? Freuen Sie sich beispielsweise auf die zeitgenössische Kunst der Ausstellung "Le festin de l'art" in Dinard, auf den aufsässigen Jean Dubuffet ("Dubuffet, L'insoumis") in Landerneau und auf die Ausstellung der Fondation Maeght in der Domaine de Kerguéhennec im Morbihan: Von Giacometti bis Tàpies - 50 Jahre Fondation Maeght (→ Veranstaltungen: Kunstausstellungen in der Bretagne).

(1) Michel-Edouard Leclerc: "Les Bretons ont un réel désir de culture. Ils se déplacent volontiers pour l'art comme ils le font pour la musique", Le Télégramme, 06.07.2014.

Jérôme Durand - Krebse
Wohin man auch schaut, überall in der Bretagne bewegt sich etwas

Die Bretonen haben die Wahl

Mai 2014

Traditionellerweise bevorzugen die Bretonen eine eher linke Politik. So hätte bei der Präsidentschaftswahl 2007 die Sozialistin Ségolène Royal locker über den Liberal-Konservativen Nicolas Sarkozy triumphiert, wenn es allein nach dem Willen der bretonischen Wähler gegangen wäre. Nach Sarkozy ist seit 2012 mit François Hollande zwar wieder ein Sozialist Präsident, geschont wird er deshalb nicht. Im Gegenteil, Wirtschaftsflaute und hohe Arbeitslosigkeit zeigen ihre Wirkung. Die Franzosen und mit ihnen die Bretonen sind von Hollande offenbar noch enttäuschter als von Sarkozy, sie vermissen Antworten der Politik auf ihre Probleme.

So ist es nicht erstaunlich, dass die Sozialisten (PS) bei den Kommunalwahlen im März 2014 sogar in der Bretagne deutliche Einbußen verzeichnen, die Konservativen (UMP) viele Kommunen übernehmen und sogar der rechtsextreme Front National (FN) um Marine Le Pen zulegt. Und nun im Mai 2014 die Europawahl: Wahlsieger mit phänomenalem Stimmengewinn ist in Frankreich der FN, jeder vierte Franzose hat ihn gewählt. Es folgen die Konservativen und völlig abgeschlagen mit kläglichen 14% die PS. In der Bretagne führt zwar die UMP vor dem FN, dieser liegt aber auch hier deutlich vor der Regierungspartei PS. Übrigens wurde in der Bretagne mit Christian Troadec auch eine der Leitfiguren der Rotmützen gewählt, der für Werte wie Fortschritt, Solidarität, Vertrauen und Humanismus steht und gegen Hass oder Ablehnung anderer (→ Charta der Rotmützen). Aber nichts desto trotz: Vom traditionell linken Wahlverhalten der Bretonen ist bei der Europawahl nicht mehr viel übrig geblieben. Weiter: Regionalwahl 2015.

Die Rotmützen sind weiterhin aktiv

April 2014

Seit 2013 sind mit der Empörung über die Ökosteuer die Rotmützen wieder da (→ Blumenkohlkrieg und Rotmützen). Ihre Politik geht aber weit über die Gewährleistung von mautfrei bleibenden Straßen in der Bretagne hinaus. "Vivre, décider, travailler en Bretagne" lautet der Slogan dieser Regionalbewegung, der Ruf nach Lebensqualität, Selbstbestimmung und Arbeitsplätzen in der Bretagne. Dafür haben sie 11 Forderungen an den französischen Staat veröffentlicht. Wegen mangelnder Resonanz aus Paris werfen sie am 4. April 2014 demonstrativ einen Brief ein, der François Hollande zum Gespräch über ihr Anliegen in die Bretagne einlädt.

Bretagne Politik: 44 (Département Loire-Atlantique mit seiner Hauptstadt Nantes) = BZH (Bretagne)

Auf dem Ménez-Hom

Neben anderen vom französischen Staat erwarteten Maßnahmen wollen die Rotmützen eine deutlich erweiterte Selbstverwaltung ihrer Region und die verstärkte Förderung der bretonischen Kultur. Auch die alte Forderung nach Wiederherstellung der historischen Bretagne ist enthalten: Zusätzlich zu den heutigen 4 Départements solle auch das Département Loire et Atlantique (44) mit den Städten Nantes und Saint-Nazaire zur Bretagne (BZH) gehören (→ Bretagne Infos allgemein). Am 19. April wird in Nantes für die Wiedervereinigung demonstriert.

Bretagne Politik: Aufruf zur Demonstration in Nantes für die Wiedervereinigung

Als wenn es abgesprochen wäre, gibt 8 Tage vor der Demo der neue französische Premierminister Manuel Valls bekannt, dass er bis 2017 die Anzahl der Regionen deutlich verringern will. Es scheint so, als wenn Paris und die Rotmützen für die Bretagne dieselbe Erweiterung wollen: Eine am 12. April veröffentlichte Karte der geplanten Umstrukturierung Frankreichs zeigt die Bretagne so wie von den Rotmützen gewünscht (weiter: 20. November 2014).