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Der Cairn de Barnenez an der Bucht von Morlaix

Megalithkultur Bretagne

Der Cairn von Barnenez im Nord-Finistère ist eine der ersten Spuren einer menschlichen Konstruktion aus dauerhaften Materialien in Europa - und das mit gewaltigen Ausmaßen. Das gigantische, ca. 12.000 bis 14.000 Tonnen wiegende Bauwerk ist 72 m lang, bis zu 25 m breit und 9 m hoch. Eine gewaltige Steinanhäufung, aufgeschichtet möglicherweise bereits um 4500 v. Chr. auf dem höchsten Punkt der Halbinsel Kernéhélen an der Bucht von Morlaix in der Bretagne (vgl. Bretagne Geschichte).


Zwischenzeitlich wurde der Cairn de Barnenez als Steinbruch missbraucht.


Durch diesen Abbau wurde aber auch teilweise der Blick ins Innere freigegeben.


Sonst unter Steinmassen verborgene Grab-Kammern (hier Kammer D; siehe Grundriss unten)


sind durch heute größtenteils verschlossene Gänge von der anderen Seite aus erreichbar
(von links nach rechts: Eingänge D, E, F).



Seitenansicht des Cairn de Barnenez und Grundriss.

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