Bretagne-Tipp

Die Zeitverschiebung bei der Fahrt in die Bretagne

Vergleich der Tageslängen verschiedener Städte zum Beginn der vier Jahreszeiten:

Brest
(Bretagne)

Hamburg
(Deutschland)

München
(Deutschland)

Wien
(Österreich)

Zürich
(Schweiz)

Palma
(Mallorca)

20.03.2006
Frühlingsanfang

SA

07:21

06:23

06:17

05:58

06:33

06:53

SU

19:30

18:33

18:26

18:07

18:42

19:01

Tageslänge

12:09

12:10

12:09

12:09

12:09

12:08

21.06.2006
Sommeranfang

SA

06:16

04:50

05:14

04:54

05:35

06:22

SU

22:23

21:53

21:18

20:59

21:29

21:20

Tageslänge

16:07

17:03

16:04

16:05

15:54

14:58

23.09.2006
Herbstanfang

SA

08:05

07:07

07:01

06:42

07:21

7:38

SU

20:14

19:17

19:10

18:51

19:27

19:45

Tageslänge

12:09

12:10

12:09

12:09

12:06

12:07

22.12.2006
Winteranfang

SA

09:07

08:35

08:02

07:43

08:13

08:06

SU

17:26

16:02

16:23

16:03

16:44

17:29

Tageslänge

08:19

07:27

08:21

08:20

08:31

09:23

SA = Sonnenaufgang, SU = Sonnenuntergang, 07:21 = 7 Stunden 21 Minuten

Bemerkungen:

Frühlings- und Herbstanfang (die Tag- und Nachtgleichen):

1. Die Tageslänge ist (nahezu) gleich der Nachtlänge, also ca. 12 Stunden.
2. Dies gilt gleichermaßen für alle Orte!!!
3. Je weiter westlich der Ort liegt, um so später finden SA und SU statt (von Osten nach Westen: Wien - München - Hamburg - Zürich - Palma - Brest).

Sommeranfang (längster Tag im Jahr) und Winteranfang (kürzester Tag im Jahr):

1. Je weiter nördlich ein Ort liegt, um so länger ist der Tag im Sommer und um so kürzer im Winter (von Norden nach Süden: erst Hamburg, dann ungefähr gleich München, Wien und Brest, dann Zürich und (natürlich) am südlichsten Palma).
2. Orte auf demselben Breitengrad haben auch dieselbe Tageslänge (ungefähr gleich liegen Brest, München und Wien).
3. Der Vergleich von Sonnenaufgang und -untergang bei den verschiedenen Städten wird dadurch erschwert, dass sich der "Nord-Süd-Effekt" (Einfluss auf die Tageslänge) mit dem "West-Ost-Effekt" (zeitliche Verschiebung von SA und SU) überlagert.

Interessant ist, dass die beiden Urlaubsregionen Bretagne und Mallorca sich im Sommer dadurch auszeichnen, dass sie durch einen späteren Sonnenaufgang ein ungestörteres Ausschlafen ermöglichen. Ein Blick auf den Sonnenuntergang zeigt, dass aber auf Mallorca die Nacht eher beginnt und länger dauert als in der Bretagne, während man in der Bretagne einen um eine Stunde längeren Tag als auf Mallorca hat. Vielleicht hat ja auch dies Einfluss auf die Wahl des Reiseziels.

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