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Radfahren im Bretagne-Urlaub

Radfahren in der Bretagne

Das Radfahren im Bretagne-Urlaub wird immer attraktiver. Die Region hat in den letzten Jahren das Netz der Radwege in der Bretagne weiter ausgebaut und verbessert. Neben den eher für die Streckenwanderer unter den Radfahrern ausgewiesenen Fahrradrouten ("Véloroutes") gibt es mit den grünen Routen ("Voies vertes") viele gerade für den Urlaub in der Bretagne reizvolle Strecken, die abseits vom Autoverkehr auf kleinen Straßen oder ehemaligen Bahntrassen auch Familien oder Gelegenheitsradfahrern Entspannung und Erholung bieten.

Obendrein hat die Bretagne das Radfahren mit Elektromotor entdeckt, ganz sicher ist es an der Nordküste rund um Lannion. Entdecker sind natürlich nicht die ambitionierten Radprofis, die auf ihren Hightech-Rennrädern besonders sonntagmorgens die Hügel hinauf- und hinunterschnurren, sondern zukunftsbewusste Tourismusbüros. Für den Bretagne-Urlaub gibt es dort Pedelecs (Elektrofahrräder) zu äußerst attraktiven Preisen zu mieten. Was will man mehr? Auf geht's zum Radfahren in der Bretagne auf hochmodernen, leicht zu fahrenden Elektrobikes mit Aluminiumrahmen, vom Elektromotor auf wundersame Weise unterstützt.

Kein Wunder, dass der Bretagne-Tourismus in Elektro-Fahrräder investiert. Zusätzlich zur wohltuenden körperlichen Bewegung ist beim Radfahren in der Bretagne der Landschaftsgenuss besonders groß. Die von keiner Karosserie eingeschränkte Rundumsicht, unverhoffte und berauschende Meerblicke, der Duft der frischen Seeluft, das unmittelbare Erlebnis von Stille, Wind oder Naturgeräuschen auf kleinen Straßen und Wegen, die gemächliche Geschwindigkeit mit Ruhe zum Atmen und Betrachten, diesen Freizeit- und Erlebniswert kann eine Autofahrt kaum bieten.

Wenn da nicht diese unverschämt vielen, die Küste der Bretagne zerfurchenden kleinen Bäche wären, die dem Wohlmeinenden das Fahrradfahren im Bretagne-Urlaub verleiden können. So manche Steigung gilt es in zu überwinden, nicht alpin, aber für viele Urlauber auf dem Fahrrad eine ungewohnte Strapaze. Damit ist nun Schluss, eine neue Erlebnisdimension mit gesenkter Pulsfrequenz tut sich auf – Elektro sei Dank! Und wenn es denn demnächst genug von den Dingern zu mieten geben sollte, dann braucht man sich auch keine Gedanken mehr zu machen, ob man sein Zweirad in die Bretagne mitnimmt.

Oder darf es doch das Fahrrad sein? Das Radfahren ohne Elektromotor hat schließlich auch Vorteile. Das hohe Gewicht des Pedelecs macht sich nicht erst dann bemerkbar, wenn die Akkuladung zur Neige geht. Ein Fahrrad ist schlichtweg leichtgängiger und einfacher zu händeln. Und bergauf? Im Zeitalter der modernen Gangschaltungen sind die überschaubaren Steigungen der Bretagne (der Mont Ventoux liegt hier nicht) eher eine Frage der Geduld als der Kondition. Und wenn letztere nicht ausreichen sollte, kann man das Fahrrad sicherlich auch mal schieben - man hat ja schließlich Urlaub. Vielleicht ist schon eine Woche später dieselbe Steigung ein Kinderspiel. Und die Gesundheit freut sich.

Das Radfahren in der Bretagne hat übrigens gegenüber der Erkundung mit dem Auto einen zusätzlichen Vorteil: Wie in der Normandie findet man in weiten Teilen der Bretagne die auf die Kelten zurückgehende Bocage, eine Kulturlandschaft, in welcher die Weiden und Felder durch Wälle eingerahmt sind. Anders als im Auto, wo diese mit Büschen und Bäumen bewachsenen Erhebungen häufig die Sicht auf die sich dahinter ausbreitende Landschaft versperren, kann man vom Fahrrad aus darüber schauen. Ob mit oder ohne Elektromotor: Die Bretagne mit dem Fahrrad zu erkunden fördert den Weitblick!



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