Bretagne-Tipp Mont-Saint-Michel
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Na klar - der Mont-Saint-Michel liegt in der Normandie. Das ist heute unbestreitbar. Und trotzdem kommt man bei einem Bretagne-Urlaub nicht an ihm vorbei, sei es, weil man ohnehin an ihm vorbeikommt, wenn man die Anreise in die Nord-Bretagne über die sehr empfehlenswerte Küsten-Route durch die Normandie wählt, sei es, weil er nicht sehr weit von der Nordküste der Bretagne entfernt liegt, und man deshalb dieses touristisches "Muss" am "Tor zur Bretagne" in seine Ausflüge einplant.

"Der Mont-Saint-Michel (...) ist eine felsige Insel im Wattenmeer ..., nahe Avranches und der Grenze zur Bretagne. Die Insel ist berühmt für das auf ihr erbaute Benediktinerkloster (11. bis 16. Jahrhundert), das die nur ca. 55.000 m² (Umfang ca. 830 m) große Insel dominiert. Es ist eines der schönsten Beispiele für französische mittelalterliche Architektur und für eine befestigte Abtei. ...

Mauspfeil auf Bild: Zweite Ansicht
Im Kloster leben und arbeiten noch heute Benediktinermönche, obwohl der Mont Saint-Michel zu einer großen Touristenattraktion geworden ist, die etwa 3,5 Millionen Menschen jährlich besuchen. Der Berg und seine Bucht gehören seit 1979 dem Weltkulturerbe der UNESCO an" (Zitat aus Wikipedia - Mont-Saint-Michel in der Fassung vom 03.03.2006).

Mauspfeil auf Bild: Auslage eines Andenken-Ladens
Die oben genannte unglaubliche Anzahl der jährlichen Besucher - umgerechnet im Durchschnitt bald 10.000 Besucher pro Tag - sollten einem zu denken geben, und die aktuellen Wiederherstellungs-Maßnahmen sollen ermöglichen, dass die Besucherzahl sogar auf 5 Millionen/Jahr ansteigt. Es empfiehlt sich sicherlich, eine Besichtigung des Wunders des Abendlandes außerhalb der gängigen Besichtigungszeit zu planen (erkennbar an einer riesigen Reisebus-Ansammlung), vielleicht zum Beispiel früh morgens oder (wie hier) spät abends, wenn es denn im Sommer sein muss. Sonst bewegt man sich möglicherweise eingeklinkt in einem sich die Gasse zum Kloster hochwindenden Menschenstrom (vorbei an einer großen Zahl von Souvenir-Läden und Restaurants), um oben in einer langen Schlange die Besichtigung des Benediktiner-Klosters abzuwarten. Und trotzdem könnte es sich ja lohnen!
Weiter:
Der Mont-Saint-Michel soll wieder zur Insel werden
Lesetipp: Der Fluch des Mont-Saint-Michel (historischer Thriller, Piper-Verlag 1. Aufl. Sept. 2008)
»Der geniale Mix aus Thriller und Ordensgeschichte war in Frankreich ein Topseller zu Recht!« Woman »Die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart ist sehr gut gelungen, und die Charaktere überzeugen.« Solothurner Zeitung »Ein tolles Leseerlebnis!« Bücherschau Wien »Ein Roman wie eine Kathedrale mit dem Bestseller-Potential von 'Die Säulen der Erde' .« Le Figaro
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