Bretagne-Tipp St-Malo an der Nordküste der Bretagne
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St-Malo an der Bretagne-Nordküste liegt an der Rance-Mündung, bei einer Fahrt entlang der Bretagne-Küste vom gegenüberliegenden Dinard aus über einen Damm mit einem Gezeitenkraftwerk zu erreichen. Die geschichtsträchtige Hafenstadt mit ihrer historischen Altstadt und dem großen Hafen präsentiert sich heute in vielerlei Hinsicht als touristische Attraktion.
St-Malo an der Nordküste der Bretagne: Hafen und Ville-Close
Selbstbewusst zeigt St-Malo seine Flagge mit dem bretonischen Hermelin auf scharlachrotem Grund neben derjenigen Europas, und die Bretagne und Frankreich bilden dazu den Rahmen. Derart beeindruckt betritt der Bretagne-Urlauber hier die auf drei Seiten vom Meer und rundherum von wehrhaften Mauern umgebene Altstadt ("ville close"), die laut Baedeker zu den Höhepunkten einer Bretagne-Reise zählt.
Der Altstadt ist nichts von ihrer großflächigen Zerstörung am Ende des 2. Weltkriegs anzusehen (vgl. Geschichte der Bretagne; speziell 2. Weltkrieg). Anfang des 18. Jahrhunderts von wohlhabenden Reedern erbaute Häuser ragen über dicke Festungsmauern,
Mauspfeil auf Bild: Typische Häuserfassade.
und innerhalb der Mauern versprechen Cafes, Restaurants und ein großes Geschätsangebot einen kurzweiligen Aufenthalt.
An vielen Ecken und Enden wird dem Betrachter aber auch einen Einblick in die Verbindung St-Malos mit der Geschichte der Bretagne und Frankreichs gewährt.
Mit Jacques Cartier ist nicht nur einer der großen Entdecker ein Sohn dieser Stadt an der Nordküste der Bretagne. Auch Ehrenbürger der heutigen Zeit stehen in Verbindung mit der Seefahrt und damit auch mit jenem Teil der Geschichte, in welchem bretonische Korsaren die Engländer das Fürchten lehrten.
Mauspfeil auf Bild: Robert Surcouf - die Hausnummer nennt schon seinen
Platz in der Korsaren-Rangliste.
Die Wehrhaftigkeit der Stadt beeindruckt auch heute noch,
selbst wenn potentiell vorhandene Wachen lieber die Sonne genießen, statt nach Feinden Ausschau zu halten.
Und die Organisation von Kaperfahrten ist der atlantischen Hochsee-Fischerei gewichen, die als einzigem Hafen der Bretagne-Nordküste von St-Malo aus betrieben wird.
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