Bretagne-Tipp

Infos aus erster Hand und Ferienhäuser als Mittelpunkte des Erlebens

Bretagne Wirtschaft

Die Hauptzweige der Bretagne-Wirtschaft sind die Landwirtschaft und die Fischerei (siehe unten) sowie der Tourismus, dem bei einer Webseite über den Bretagne-Urlaub natürlich eine eigene Seite gewidmet ist. Im Industriesektor steht, wie bei der Wirtschaft einer Agrarregion vermutlich nicht anders zu erwarten, an erster Stelle die Lebensmittelindustrie, gefolgt von Unternehmen, die Maschinen aufstellen, warten und reparieren, während es deutlich weniger Unternehmen gibt, die Maschinen und Zubehör herstellen (1). Die in der Bretagne insgesamt eher schwach ausgebildete Industrie hat für den Tourismus aber die durchaus positive Begleiterscheinung, dass die Bretagne nur eine sehr geringe Luftverschmutzung industriellen Ursprungs aufweist (→ Natur und Umwelt).

Bretagne Landwirtschaft

Die Bretagne ist die führende französische Region im landwirtschaftlichen Sektor, sie steht im nationalen Vergleich sowohl in der Erzeugung von Schweinefleisch, Geflügel, Eiern und Milch als auch im Gemüseanbau an erster Stelle. Vorrangige Gemüsesorten in der Bretagne sind Blumenkohl, Artischocken und Tomaten, viele bretonische landwirtschaftliche Betriebe erzeugen auch Bio-Produkte. Freuen Sie sich in Ihrem Urlaub im Bretagne Ferienhaus auf die frischen regionalen Erzeugnisse der Bretagne.

Bretagne - Wirtschaft - Landwirtschaft

Eigentlich ist eine stark ausgeprägte Landwirtschaft die ideale Ergänzung für eine touristische Region. Jedoch sieht sich die in der Bretagne sehr intensiv betriebene Landwirtschaft einer immer massiveren Kritik ausgesetzt. Sie wird als Hauptursache für Gewässerverunreinigungen mit ökologischen und gesundheitlichen Folgen angesehen, die nicht nur den Umweltschutz gegen sie aufbringen, sondern sich auch negativ auf den Tourismus in der Bretagne auswirken (→ Natur und Umwelt). Interessenskonflikte zwischen Landwirtschaft, Ökologie und Tourismus sind ein aktuelles Thema in der bretonischen Gesellschaft.

Bretagne Fischerei

Als der Bretagne-Tipp im Jahr 2002 über die Bretagne zu informieren begann, war die Bretagne auch die führende Region Frankreichs im Fang von Fisch und Schalentieren: 162000 Tonnen Fisch und Schalentiere wurden an Land gebracht; dies entspracht sowohl in Menge als auch in Wert mehr als 40% des Fangs in Frankreich. 1650 Boote und Schiffe lagen in den Fischerei-Häfen der Bretagne, davon 80% Fischerboote für die Küsten-Fischerei.

Bretagne - Wirtschaft - Fischerei

Seitdem sind die Zahlen deutlich zurückgegangen, und die Bretagne hat ihre führende Position verloren, wenngleich sie immer noch nahe dran ist. Im Jahre 2014 kamen 116700 Tonnen Fisch und Meeresfrüchte in die Fischhallen. Mit verantwortlich für die verringerte Ausbeute dieses Jahres sind die zahlreichen starken Unwetter zum Jahresbeginn. Langfristig schwerwiegender ist aber die Dezimierung der hochseetauglichen Fangflotte, und auch die Küstenfischerei der Bretagne führt einen ständigen Existenzkampf (→ Blumenkohl-Krieg).

Die führenden Fischereihäfen der Bretagne (Zahlenangaben für 2014 in 1000 t) sind Lorient (26,7) und Le Guilvinec (18,8) an der Bretagne-Südküste. Es folgen hier im Süden der Bretagne Douarnenez (13,9), St-Guéloné Penmarc'h (11,5), Concarneau (8,9), Loctudi (3,4), Audierne (1,2) und Quiberon (1,1). Große Fischereihäfen an der Bretagne-Nordküste sind Saint-Quai-Portrieux (10,5), Erquy (12,5), Roscoff (5,6), Brest (1,5) und St-Malo (1,2). Damit sind natürlich längst nicht alle Fischereihäfen der Bretagne genannt. Gerade die kleineren unter ihnen, in denen einzig die beschaulichen Fischkutter heimisch sind, können sehr malerisch sein. Man denke beispielsweise an Paimpol.

Von weiterem wirtschaftlichen Interesse ist die Austern-Zucht an der Bretagne-Küste, die besonders an der Nordküste durch die sehr stark ausgeprägten Gezeiten begünstigt wird.

So bietet denn ein Bretagne Urlaub die einzigartige Möglichkeit, im großzügigen, fangfrischen Angebot von Fisch und Meeresfrüchten zu schwelgen und diese im Bretagne Ferienhaus genüsslich zu verspeisen. Oder wäre es für Sie erste Mal, dass Sie sich an Austern, Crevetten oder einen Krebs heranwagen?

Weiteres zur Fischerei in der Bretagne

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